Erfolg in der ersten Verhandlung!

Acht Stunden nach dem Start der Tarifverhandlungen in der bayerischen Milchwirtschaft gibt es ein Ergebnis!

In Rekordzeit wurde ein starker Abschluss für alle vier Tarifgebiete erzielt. Während die große Tarifkommission die Arbeit der letzten Jahre und der Zukunft analysiert und geplant hat, gelang es der Verhandlungskommission einen Durchbruch zu erzielen. Aufgrund unseres hohen Organisationsgrades und unserer Streikbereitschaft in der Branche, sowie dem geschlossenen Auftreten waren diesmal keine Warnstreiks notwendig, um dieses gute Tarifergebnis einzufahren.

Die Eckpunkte:

  • 2,7 % Steigerung der Löhne und Gehälter ab 01.10.2017
  • Angleichung der Laufzeiten aller vier Tarifgebiete auf den 30.09.2018
  • Erholungsbeihilfe von 75€/150€ netto für die Übergangsmonate, je nach Tarifgebiet
  • Erhöhung der Azubivergütungen um 70€ (1. AJ), 60€ (2. AJ) und 50€ (3./4. AJ)

Ein starkes Ergebnis für alle Kolleginnen und Kollegen! Danke an die Tarifkommission und alle Kolleginnen und Kollegen in der bayerischen Milchwirtschaft!

Hier geht's zum Flugblatt


1. Verhandlungsrunde in der bayerischen Milchwirtschaft startet!

26.09.2017 in München

Um 11 Uhr sind nach einer ausführlichen Vorbesprechung unserer NGG-Tarifkommission die Verhandlungen zum Entgelttarifvertrag in der bayerischen Milchindustrie, der Schmelzkäseindustrie, den Molkereien und Käsereien, sowie den Molkereien und Käsereien im bayerischen Schwaben gestartet.

Unsere Forderungen: 5,8 % mehr für die Arbeitnehmenden, 80 € mehr für alle Auszubildenden und eine Angleichung der Laufzeiten aller vier Tarifverträge!

Die Tarifkommission geht mit guter Stimmung und optimistisch in die Tarifrunde. In den letzten Jahre haben wir bereits gezeigt, dass wir eine starke Gemeinschaft sind, die zusammenhält. Wie in der Vorbesprechung betont, haben wir 2015 eine starke Warnstreikwelle hingelegt, die letztendlich zum Erfolg geführt hat.

Auch mit der starken Arbeit zwischen den Tarifrunden, wie dem koordinierten Vorgehen bei Eingruppierungsverhandlungen, Wochenendarbeit und Umkleidezeiten haben wir bewiesen, dass mit uns zu rechnen ist!

Also auf geht's! Wenn es hart auf hart kommt, braucht die Tarifkommission auch deine Unterstützung.


Jetzt gibt's die Milli in den Betrieben!

Bild 1 von 8
Bild 2 von 8
Bild 3 von 8
Bild 4 von 8
Bild 5 von 8
Bild 6 von 8
Bild 7 von 8
Bild 8 von 8

Lengenfeld, Ochsenfurt, Kempten, Oberschönegg, Heimenkirch, Schwarzenfeld, Mertingen, Biessenhofen und an vielen anderen Orten!

Jetzt kommt die Milli, unsere Zeitung zur Tarifrunde 2017 in die Betriebe! NGG-Kolleginnen und Kollegen verteilen vor den Werkstoren, in den Kantinen und Pausenräumen was das Zeug hält. Mehr als 5000 Exemplare stehen für ihre Leserinnen und Leser bereit.

Der erste Schritt für eine erfolgreiche Tarifrunde mit Informationen für alle! Bald geht's los!


Die neue Milli ist da!

Pünktlich zur Tarifrunde 2017 erscheint die neueste Ausgabe der Milli. Wie zur letzten Tarifrunde im Jahr 2015 liefert die Milli Brancheninfos, Hintergründe und Details zu Forderung und Verhandlung, sowie Statements von Kolleginnen und Kollegen aus der Milchwirtschaft.

Die Milli wird in den Betrieben verteilt werden und ausliegen. Holt sie euch und lest rein!

Hier gibt's die erste Milli 2017 als PDF


Auf geht´s! Die Milchrunde 2017 startet!

Für 14.000 Beschäftigte in der bayerischen Milchwirtschaft steht bald wieder eine wichtige Tarifrunde an: Die „Milchrunde 2017“ startet mit einer ersten Tarifverhandlung am 26. September.

Unsere Forderung: 5,8 % mehr für alle Beschäftigten und 80 € mehr Ausbildungsvergütung. Das ist fair, denn Bier, Brot und Butter sind für alle gleich teuer. Und es ist bezahlbar, denn wirtschaftlich geht es den Unternehmen der Branche in Bayern sehr gut. Freddy Adjan, Landesbezirksvorsitzender der NGG in Bayern und Verhandlungsführer: „Nur durch die hochwertige und auch harte Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen geht es den Unternehmen der Milchbranche gut. Darum fordern wir selbstbewusst 5,8 % mehr für die Beschäftigten und 80 € mehr für alle Auszubildenden.

Zum Flugblatt


NGG und BBV demonstrieren Zusammenhalt!

Das gibt es auch nicht alle Tage – soll aber in Zukunft weiter ausgebaut werden: der Bayerische Bauernverband (BBV) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), die Interessenvertretung ihrer Mitglieder in den bayerischen Molkereien, starten einen intensiven Dialog über die Situation der Branche und gemeinsame Ziele der beiden Verbände. Auf einer Branchentagung der Gewerkschaft NGG im Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching diskutierten am 11. Juli über 80 Betriebsräte zu den Themen „Arbeitsdruck in den Betrieben“ und „Handlungsmöglichkeiten der Betriebsräte beim Arbeits- und Gesundheitsschutz“. Zu Gast auf der Tagung war Günther Felßner, stellv. Präsident des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), der zur Lage der Milchviehalter und zum Milchpreis referierte.

Auch nach dem anstehenden Ende der Landesvereinigung der bayerischen Milchwirtschaft müssen neue Wege gefunden werden, die gemeinsamen Interessen der Branche weiterhin zusammen zu vertreten. Deshalb wurde in einem ersten Schritt vereinbart, den Dialog zwischen BBV und der Gewerkschaft NGG regelmäßig fortzusetzen.

 

 


Branchenkonferenz Milchwirtschaft in Bayern

Am 11. Juli 2017 trafen die Betriebsräte und Betriebsrätinnen aus den Betrieben der bayerischen Milchwirtschaft in Herrsching am Ammersee zusammen, um gemeinsam über die Veränderungen in der Branche, sowie deren Auswirkungen auf die Betriebsratsarbeit zu diskutieren. Vor allem gegen die Betriebsschließungen, wie zum Beispiel von Hochwald in Weiding wird man sich vehement wehren, da sie oft alleine durch die Profitgier der Konzerne getrieben sind. Den betroffenen Kolleginnen und Kollegen wurde die Solidarität der gesamten Branche zugesichert.

Besonderer Gast der Konferenz war Günther Felsner, stellvertr. Präsident des Bayerischen Bauernverbands. Er sprach davon, dass Landwirte und Beschäftigte der bayerischen Milchindustrie viele gemeinsame Interessen teilen würden, und dass man bei diesen stark zusammenstehen müsse. Die Fragen in denen man sich uneins sei, müsse man diskutieren, sie dürften aber nicht dafür sorgen, dass man sich von den Betrieben und Konzernen gegeneinander ausspielen lässt.

Weitere Themen der Konferenz waren zudem der betriebliche Unfall- und Gesundheitsschutz, die Eingruppierung nach ERTV der bayerischen Milchwirtschaft, und die mit Lebensmittelstandards wie IFS einhergehenden Regelungen, sowie deren Kollisionen mit deutschem Arbeits- und Persönlichkeitsrecht.