Mehr Unterstützung - schnell! Noch längerer Lockdown: NGG fordert konkrete Hilfe für Beschäftigte

06. Januar 2021

Einmal mehr haben die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und die Bundesregierung die Verlängerung des Corona-Lockdowns beschlossen. Bis vorerst 31. Januar 2021 bleiben unter anderem Restaurants, Hotels und Diskotheken geschlossen (mehr Infos). 

Die Gewerkschaft NGG hat ihre Forderung auf eine schnelle und unbürokratische Hilfe für die davon direkt betroffenen Beschäftigten erneuert. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Werneke, hat sich der NGG-Vorsitzende Guido Zeitler unter anderem für eine Corona-Sofort-Nothilfe von 1.000 Euro und ein Mindestkurzarbeitergeld von 1.200 Euro ausgesprochen (zur Pressemitteilung). 

Das Kurzarbeitergeld reicht einfach nicht

Den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte Guido Zeitler: "Für die Beschäftigten braucht es ganz schnell ganz konkrete Hilfe: Die Löhne von Kellnern oder Köchinnen sind ohnehin niedrig – das Kurzarbeitergeld reicht da auf Dauer einfach nicht. Wir fordern ein Mindestkurzarbeitergeld von 1.200 Euro und eine Corona-Sofort-Nothilfe von einmalig 1.000 Euro." 

Die Lage ist dramatisch 

Inzwischen leide die gesamte Branche massiv unter den nun erneut verlängerten Maßnahmen zum Schutz vor der Ausbreitung des Virus, so Zeitler: "Die Lage ist dramatisch und spitzt sich immer weiter zu. Auch die großen der Branche brauchen jetzt dringend mehr Unterstützung. Die Überbrückungshilfen sind bei 500.000 Euro pro Unternehmen gedeckelt. Das ist für Ketten, deren Hotels seit Monaten leer stehen, inzwischen kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein."